Wünschewagen und Kindertisch freuen sich

(verfasst von unserer Kollegin Uschi Kestler)

Anderen etwas abgeben - das ist schon seit vielen Jahren eine gute Tradition an der BBS Wirtschaft Worms. Die Schülerinnen und Schüler spenden jedes Jahr für gute Zwecke in und um Worms und fördern damit soziale Projekte. Die Partnerschule in Ruanda erhielt über 400,- EUR - sie wird jedes Jahr bedacht und die Schüler dort bedanken sich regelmäßig mit Briefen und Fotos von ihrer Schule und zeigen hier, wofür das Geld verwendet wird.

Als Wormser Schule ist es den Schülerinnen und Schülern aber auch wichtig, in ihrer Heimat etwas zu bewegen und vor Ort soziale Projekte zu unterstützen. So kam der Wünschewagen des ASB in den Genuss von 700,- EUR. Dieser Wagen erfüllt todkranken Menschen einen letzten Wunsch, ob zu einem Sportevent, Musical oder einfach nur noch mal den Rhein oder das ehemalige Haus sehen und finanziert sich durch Spenden und ehrenamtliche Helfer. Ebenfalls über 700,- EUR freuen kann sich der Wormser Kindertisch - hier wird Kindern ein warmes Mittagessen angeboten, Hilfe bei den Hausaufgaben oder auch Freizeit gemeinsam zu verbringen.

Wieder mal eine stolze Leistung der Schülerinnen und Schüler der BBS Wirtschaft Worms, so viel Geld zu sammeln und alle Empfänger freuen sich sehr darüber. Vielen Dank!

 

Frauen unterstützen Frauen am Weltfrauentag - Kundalini-Yoga tut Gut(es)!

(verfasst von unserer Kollegin Uschi Kestler)

Über die schöne Summe von 925,00 EUR freut sich das Wormser DRK Frauenhaus. Gespendet wurde der Betrag von der Kundalini-Yoga-Lehrerinnengruppe der berufsbildenden Schulen als Energieausgleich für viele wohltuende Yogastunden - und das passenderweise am Internationalen Weltfrauentag!

Die Gruppe trifft sich einmal pro Woche nachmittags im BIZ. Leiterin ist eine ehemalige Kollegin und zertifizierte Kundalini-Yoga-Lehrerin. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausbildungsbus der IHK besuchte die BBS Wirtschaft

(verfasst von unserer Kollegin Leonie Stein)

Am 23. Januar 2018 besuchte der „Ausbildungsbus“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rheinhessen unsere Schule. Nicht im Bus (dieser war leider in Reparatur), sondern im Klassensaal durften wir neben Herrn Best (IHK Worms) und Herrn Hinderlich, der die Veranstaltung hervorragend moderierte, zwei Mitarbeiterinnen vom dm-drogerie markt GmbH & Co. KG, Herrn Heinrichs, Schulleiter der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe Rheinhessen/Pfalz (Klinikum Worms) sowie Frau Metzmann mit einer Auszubildenden zur Industriekauffrau von der Renolit AG in unserer Schule begrüßen.
Den gesamten Vormittag informierten diese Experten unsere Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule I und II sowie der Unterstufe der höheren Berufsfachschule über Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Unternehmen. Alle Fragen der ca. 160 Schülerinnen und Schüler rund um das Thema „Praktikum und Ausbildung“ wurden kompetent und ausführlich beantwortet.
Wir danken der IHK sowie den beteiligten Unternehmen für diese sehr informative Veranstaltung, die bereits zum zweiten Mal an unserer Schule durchgeführt wurde und hoffen auch weiterhin auf die wertvolle Unterstützung von Seiten unserer dualen Partner.

Auch die IK 17 lernt global

(verfasst von unserer Kollegin Sabine Müller-Neef)

Am Freitag, den 29. Januar 2018 war Herr Emanuelle Nyodusenga vom World University Service zu Gast in der IK 17. Er hat uns einen Einblick in Produktion, Weiterverarbeitung und Handel von Kaffee und Schokolade aus seinem Herkunftsland Ruanda verschafft. Wir konnten neue Erkenntnisse über die Produktionskette gewinnen und die Herstellung dieser  beliebten Konsumgüter aus den unterschiedlichen Perspektiven von afrikanischen Produzenten, internationalen Zwischenhändlern und europäischen Kaffeeröstern betrachten.

Globales Lernen auch in der HBF 17a

(verfasst von der Schülerin Milena Zachmann, HBF 17a)

Auch unsere Schule, die Berufsbildende Schule Wirtschaft Worms, nimmt als Grenzenlos-Schule die Angebote des World University Service wahr. ,,Zum Glück!“, kann ich im Nachhinein sagen.

Als wir, die Klasse HBF 17a, auf unserem Vertretungsplan entdeckten, dass wir an dem oben genannten Unterrichtsprojekt teilnehmen würden, wurden wir natürlich direkt hellhörig. ,,Was soll das denn sein?“, schoss direkt in unsere Köpfe, ,,etwa so eine langweilige Präsentation?“. Da haben wir uns ganz gewaltig getäuscht! Eine auf Anhieb sehr sympathische, junge Lehramtsstudentin namens Maryam Sultan betrat die Klasse und konnte uns mit ihrer offenen Art von Anfang an begeistern. Auch die zu Beginn gehaltene PowerPoint Präsentation über ihr Heimatland Pakistan verfolgten wir mit großer Neugier. Hier wurden enorme Unterschiede zu Deutschland deutlich, sowohl bei der Bevölkerung als auch im Berufsleben: Die Fußbälle von großen Sportmarken werden zum großen Teil in Pakistan produziert, und das unter katastrophalen Arbeitsbedingungen. Sei es die fehlenden Brandschutzbestimmungen, Notausgänge und Feuermelder als auch die nicht vorhandene Arbeitskleidung und die völlig unzureichende Bezahlung von wenigen Euro im Monat. Bei einer Stationsarbeit durften wir versuchen, einen Fußball alleine zu nähen…Die Betonung liegt hier jedoch sehr deutlich auf ,,versuchen“! Wer zwei Stiche schaffte, gehörte schon zu den Besten aus der Klasse, wobei diese Stiche zudem nicht wirklich schön anzusehen waren. Und genau diese Arbeit erledigen tausende Menschen, vor Allem Kinder, für einen Hungerlohn und unter täglicher Lebensgefahr. Erst hier wurde uns Schülern richtig bewusst, wie gut es uns hier in Deutschland wirklich geht. Die miserablen Arbeitsbedingungen wurden uns erneut in dem anschließenden Rollenspiel verdeutlicht. Sofort kamen Einwände: ,,Ochnö, bitte nicht so was Peinliches!“, jedoch war diese Angst völlig unbegründet. Mit den passenden Accessoires, wie Maßband und Krawatte, konnten wir uns schnell in die Lage von Näher/innen, Anwalt und Leiter einer Organisation für Menschenrechte hineinversetzen. In diesem Rollenspiel trugen Näher/innen aus verschiedenen Ländern der Welt die Sicherheitslücken und generellen Probleme, wie die deutlich zu langen Arbeitszeiten und die ungenügende Bezahlung, vor, woraufhin der Anwalt und der Leiter der Organisation die Paragraphen nannten und erläuterten, welche diese Umstände in Deutschland gesetzlich verbieten. Auf diese Weise wurden wir spielend belehrt, was einen deutlich größeren Effekt bei uns Schülern hat, als striktes und monotones Zuhören und Abschreiben von der Tafel.

Für dieses abwechslungsreiche Programm möchten wir uns als gesamte Klasse bedanken! Wir hoffen, dieses Projekt bereitet noch vielen weiteren Klassen so eine große Freude wie uns.

Liebe Schüler: Die wichtigsten Kompetenzen in eurem späteren Berufsleben - gerade wegen der immer weiter steigenden Diversifikation und dem Austausch zwischen unterschiedlichen Ländern und Kulturen - werden eure Offenheit, Interesse und  interkulturellen Erfahrungen sein, also lasst euch hierauf ein und erweitert euren Horizont!