Joshua Horn beweist blitzschnelle Finger

Joshua Horn hat beim Wettbewerb im Leistungsschreiben (Zehnfingerschreiben auf Geschwindigkeit) die BBS Wirtschaft Worms super vertreten. Er gewann auf nationaler und internationaler Ebene Preise. Ein Foto von der Preisverleihung durch OStD Frank Puschhof haben wir bereits im Rahmen des Berichts über die Absolventenfeier veröffentlicht (vorheriger Artikel auf dieser Seite). Lesen Sie hier jetzt auch den Artikel auf Seite 2 im Wormser Wochenblatt der 36. Kalenderwoche 2017.

Wir gratulieren Herrn Horn noch einmal ganz herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!

Erfolgreiche Absolventen an der BBS Wirtschaft Worms

Auch in diesem Schuljahr ist die Berufsbildende Schule Wirtschaft stolz: Schulleiter OStD Frank Puschhof gratuliert den Absolventinnen und Absolventen: 69 Schülerinnen und Schüler erreichten den schulischen Teil der Fachhochschulreife, 54 junge Erwachsenen dürfen sich künftig „kaufmännische/ r Assistent -/ in“ nennen:

HBF 15a mit Klassenlehrer Christoph Waßmer

 

HBF 15b mit Klassenlehrer Christoph Lang

 

HBF 15c mit Klassenlehrerin Uschi Kestler

 

Den Absolventinnen und Absolventen der Dualen Berufsoberschule überreichte Gerold Mader das Zeugnis über die Fachhochschulreife:

 

Außerdem konnte an 14 Auszubildende unterschiedlicher Berufsschulklassen das KMK-Fremdsprachenzertifikat Englisch überreicht werden:

 

Drei Absolventen bestanden erfolgreich die DELF-Prüfung, die sie im Fach Französisch zusätzlich machten:

 

Darüber hinaus überreichte Klassenlehrerin Susanna Zülch den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule II das Zeugnis über den qualifizierten Sekundarabschluss I:

 

Die Klassenbesten:

 

Im Schülerleistungsschreiben hat Joshua Horn die Silbermedaille Rheinland-Pfalz sowie die Bronzemedaille im Leistungsschreiben Englisch Rheinland-Pfalz erhalten:

Die BBS Wirtschaft Worms wünscht allen Absolventinnen und Absolventen alles Gute für die Zukunft.

Unterrichtsgang der EK 15a (Einzelhandelskaufleute) zum Deutschen Verpackungsmuseum

Mitten in Heidelberg in der Fußgängerzone befindet sich das Deutsche Verpackungsmuseum. Hier werden regelrechte „Schätze“ ausgestellt.

Herr Harmann zeigte den Schülerinnen und Schülern zunächst eine alte Kasse, wie man sie früher benutzte – heutzutage ist ein solches System den angehenden Einzelhandelskaufleuten gänzlich unbekannt:

In der ehemaligen Notkirche im Herzen Heidelbergs befindet sich momentan eine Sonderausstellung der Firma Stollwerck, die die Änderungen in der Verpackung im Laufe der Zeit zeigt.

Zu besichtigen waren außerdem eine der ersten Verpackungsmaschinen, um Schokoladentäfelchen zu verpacken (eine Kostprobe gab es außerdem) und eine automatische Abfüllmaschine für Waren wie Erbsen oder Linsen, die eine eingebaute Waage besitzt.

Insgesamt ist es sehr interessant zu sehen, wie sich vor allem bei Markenprodukten wie Nivea, Persil, Odol oder auch Maggi die Verpackungen im Zeitablauf verändert haben. Die jeweiligen Veränderungen sind jedoch immer nur minimal, damit der Kunde das Markenprodukt auf jeden Fall wieder erkennt – dies ist nur eine Funktion, die Verpackungen heutzutage erfüllen. Darüber hinaus sollen sie die Ware schützen, dienen als Informations- und Transportmittel. So rasant, wie sich der Handel entwickelt hat, hat sich die Verpackung ebenfalls mit entwickelt.

Workshop "Strahlendes Marokko" im Fachbereich Lagerlogistik

Was passiert eigentlich mit unserem Elektroschrott? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Auszubildenden der Berufsschulklasse FL15a am heutigen Nachmittag. Schon beim eröffnenden Vortrag des marokkanischen Studenten der Elektrotechnik von der Hochschule Trier, Ahmed Azza, zeichnete sich eine große, den Sozialkunde-Lehrer beeindruckende, Diskussionsbereitschaft der Schüler ab. Azza führte den Workshop ehrenamtlich im Auftrag des World University Service Germany (WUS) an der BBS Wirtschaft Worms durch. Angereichert war der Vortrag u.a. durch Ausschnitte aus dem ARD Kontrovers-Film Von Bayern nach Ghana. Es wurde deutlich, dass unser Elektroschrott häufig nach Afrika verbracht wird, teils auch illegal. So wurden im Jahr 2008 insgesamt 31 Tonnen Gold im Wert von 1,1 Mrd. US-Dollar aus Elektroschrott illegal 'beiseite geschafft', wie wir erfuhren. Dazu diskutierten die Schüler mögliche Lösungen, wobei schnell klar wurde, dass es eine abschließende und allumfassende Lösung nicht gibt. Hier sind wir alle jederzeit im Alltag gefragt - auch hier ergeben viele kleine Schritte einen großen...

Beim anschließenden Planspiel schlüpften die Schüler in verschiedene Rollen betroffener Akteure. Der Marokkanische Verband der Schrotthändler (Vitalij, Marc & Pascal) als wirtschaftlicher Profiteur beim Elektroschrotthandel und die Europäische Handelskommission (Alessa, Talha, Alessandro & Devran) als Kritiker des Handels mit Elektroschrott (bspw. wegen Umweltverschmutzung und Kinderarbeit) hatten nun die marokkanische Regierung (Florian, Mustafa, Yusuf & Christoph) mit ihren Argumenten zu konfrontieren und die Regierung hatte zu entscheiden, ob der Handel mit Elektroschrott in Marokko erlaubt bleibt oder verboten wird.

Wir bedanken uns bei Herrn Azza für den aufschlussreichen Workshop mit der Erkenntnis, dass politische Entscheidungen nie einfach sind, wie wir heute hautnah erfahren durften!

Den entsprechenden Bericht des WUS über diesen Workshop sowie einen weiteren Workshop zu nachhaltigen Produktionsbedingungen am Beispiel der Jeans- und Fußballproduktion, der vom ruandischen Bauingenieursstudenten Venuste Kubwimana und der pakistanischen Lehramtsstudentin Maryam Sultan in Viktoria Ereisers Unterricht in einer Einzelhandelsklasse durchgeführt wurde, finden Sie hier.

Sichten Sie hier das gesamte Workshop-Angebot des WUS.

BBSW goes Poetry Slam

Schauspielerin und Slammerin Dominique Macri, (u.a. bekannt durch ihre Auftritte mit Teampartner Dalibor Markovic als „Team Scheller“), gab am 31. Mai und am 1. Juni einen Workshop in unserer Schule. Teilnehmer waren zwei Unterstufenklassen der Höheren Berufsfachschule mit ihrer Deutschlehrerin Marlis Adolf.

Spaß am Schreiben, Mut zum Vortragen und Begeisterung für die vielfältigen Ausdrucksformen unserer Sprache – die Ziele des Workshops wurden voll erreicht. Höhepunkt war sicher der abschließende Klassenslam, bei dem die Ergebnisse von Teams und Einzelpersonen durch Klatschen der Zuschauer bewertet wurden.

Lesen Sie hier den Bericht der Wormser Zeitung vom 03.06.2017...

... und hier den Artikel des Wormser Wochenblatts vom 07.06.2017: