Unterrichtsgang der EK 15a (Einzelhandelskaufleute) zum Deutschen Verpackungsmuseum

Mitten in Heidelberg in der Fußgängerzone befindet sich das Deutsche Verpackungsmuseum. Hier werden regelrechte „Schätze“ ausgestellt.

Herr Harmann zeigte den Schülerinnen und Schülern zunächst eine alte Kasse, wie man sie früher benutzte – heutzutage ist ein solches System den angehenden Einzelhandelskaufleuten gänzlich unbekannt:

In der ehemaligen Notkirche im Herzen Heidelbergs befindet sich momentan eine Sonderausstellung der Firma Stollwerck, die die Änderungen in der Verpackung im Laufe der Zeit zeigt.

Zu besichtigen waren außerdem eine der ersten Verpackungsmaschinen, um Schokoladentäfelchen zu verpacken (eine Kostprobe gab es außerdem) und eine automatische Abfüllmaschine für Waren wie Erbsen oder Linsen, die eine eingebaute Waage besitzt.

Insgesamt ist es sehr interessant zu sehen, wie sich vor allem bei Markenprodukten wie Nivea, Persil, Odol oder auch Maggi die Verpackungen im Zeitablauf verändert haben. Die jeweiligen Veränderungen sind jedoch immer nur minimal, damit der Kunde das Markenprodukt auf jeden Fall wieder erkennt – dies ist nur eine Funktion, die Verpackungen heutzutage erfüllen. Darüber hinaus sollen sie die Ware schützen, dienen als Informations- und Transportmittel. So rasant, wie sich der Handel entwickelt hat, hat sich die Verpackung ebenfalls mit entwickelt.

Workshop "Strahlendes Marokko" im Fachbereich Lagerlogistik

Was passiert eigentlich mit unserem Elektroschrott? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Auszubildenden der Berufsschulklasse FL15a am heutigen Nachmittag. Schon beim eröffnenden Vortrag des marokkanischen Studenten der Elektrotechnik von der Hochschule Trier, Ahmed Azza, zeichnete sich eine große, den Sozialkunde-Lehrer beeindruckende, Diskussionsbereitschaft der Schüler ab. Azza führte den Workshop ehrenamtlich im Auftrag des World University Service Germany (WUS) an der BBS Wirtschaft Worms durch. Angereichert war der Vortrag u.a. durch Ausschnitte aus dem ARD Kontrovers-Film Von Bayern nach Ghana. Es wurde deutlich, dass unser Elektroschrott häufig nach Afrika verbracht wird, teils auch illegal. So wurden im Jahr 2008 insgesamt 31 Tonnen Gold im Wert von 1,1 Mrd. US-Dollar aus Elektroschrott illegal 'beiseite geschafft', wie wir erfuhren. Dazu diskutierten die Schüler mögliche Lösungen, wobei schnell klar wurde, dass es eine abschließende und allumfassende Lösung nicht gibt. Hier sind wir alle jederzeit im Alltag gefragt - auch hier ergeben viele kleine Schritte einen großen...

Beim anschließenden Planspiel schlüpften die Schüler in verschiedene Rollen betroffener Akteure. Der Marokkanische Verband der Schrotthändler (Vitalij, Marc & Pascal) als wirtschaftlicher Profiteur beim Elektroschrotthandel und die Europäische Handelskommission (Alessa, Talha, Alessandro & Devran) als Kritiker des Handels mit Elektroschrott (bspw. wegen Umweltverschmutzung und Kinderarbeit) hatten nun die marokkanische Regierung (Florian, Mustafa, Yusuf & Christoph) mit ihren Argumenten zu konfrontieren und die Regierung hatte zu entscheiden, ob der Handel mit Elektroschrott in Marokko erlaubt bleibt oder verboten wird.

Wir bedanken uns bei Herrn Azza für den aufschlussreichen Workshop mit der Erkenntnis, dass politische Entscheidungen nie einfach sind, wie wir heute hautnah erfahren durften!

Den entsprechenden Bericht des WUS über diesen Workshop sowie einen weiteren Workshop zu nachhaltigen Produktionsbedingungen am Beispiel der Jeans- und Fußballproduktion, der vom ruandischen Bauingenieursstudenten Venuste Kubwimana und der pakistanischen Lehramtsstudentin Maryam Sultan in Viktoria Ereisers Unterricht in einer Einzelhandelsklasse durchgeführt wurde, finden Sie hier.

Sichten Sie hier das gesamte Workshop-Angebot des WUS.

BBSW goes Poetry Slam

Schauspielerin und Slammerin Dominique Macri, (u.a. bekannt durch ihre Auftritte mit Teampartner Dalibor Markovic als „Team Scheller“), gab am 31. Mai und am 1. Juni einen Workshop in unserer Schule. Teilnehmer waren zwei Unterstufenklassen der Höheren Berufsfachschule mit ihrer Deutschlehrerin Marlis Adolf.

Spaß am Schreiben, Mut zum Vortragen und Begeisterung für die vielfältigen Ausdrucksformen unserer Sprache – die Ziele des Workshops wurden voll erreicht. Höhepunkt war sicher der abschließende Klassenslam, bei dem die Ergebnisse von Teams und Einzelpersonen durch Klatschen der Zuschauer bewertet wurden.

Lesen Sie hier den Bericht der Wormser Zeitung vom 03.06.2017...

... und hier den Artikel des Wormser Wochenblatts vom 07.06.2017:

 

Schulfahrt nach Wissembourg (F)

Die Hbf 16c hat am 26. April 2017 einen Ausflug ins Elsass unternommen und dort einen Bunker der Maginot-Linie und das Städtchen Wissem­bourg besichtigt. Der Wettergott hat nicht so richtig mitgespielt, trotzdem hatten wir einen gelungenen Tag in Frankreich, wie der Bericht von Janina und Svea und die Fotos zeigen:

    

Notre visite à Wissembourg

Le mercredi, 26 avril 2017, notre classe a fait un voyage à Wissembourg pour un jour. À sept heures du matin nous nous sommes rencontrés à la gare de Worms. D'abord nous avons pris le train à Ludwigshafen à sept heures vingt. À Ludwigshafen, nous avons eu une demie heure pour manger un petit-déjeuner et après nous avons pris le train à Neustadt où nous avons changé le train pour aller à Wissembourg. À la gare de Wissembourg, nous sommes montés dans un bus direction Lembach. Là-bas nous avons visité la ligne Maginot.
Madame Müller-Neef nous a séparé en deux groupes, les avancés et les débutants. Les avancés ont eu une visite guidée par une dame en français et les débutants par un homme en allemand et un peu de français. Les guides ont parlé très clairement et nous avons tout compris.
La ligne Maginot est une ligne de défense construite pendant l'entre-deux-guerres et tirant son nom du ministre de la Guerre de l'époque, M. André Maginot.
Le Four-à-Chaux a été construit entre 1930 - 1935. Les soldats sont restés dans le Four-à-Chaux jusqu'au 1er juillet 1940. Il a une superficie de 26 hectares avec six blocs de combats dont trois d'artillerie et 4,5 kilometre de galeries souterraines. L'effectif était de près de 600 hommes.
Après la visite guidée, nous sommes marchés au centre de Lembach. Là, nous avons attendu une heure pour le prochain bus direction Wissembourg.
À Wissembourg, nous sommes allés au restaurant "La Mirabelle" où nous avons mangé des tartes flambées et des pizzas. Après le repas, nous avons eu du temps libre dans la ville de Wissembourg. À quatre heures de l'après-midi, nous avons rencontré Madame Müller-Neef et Monsieur Weber à la gare. Nous avons pris le train à 16:20 et nous sommes arrivés à Worms à 18:30. Le voyage a été amusant et très intéressant.
(Texte: Janina Rohrwick et Svea Zander)

 

125 Jahre BBSW

"Mit 125 Jahren ist noch lange nicht Schluss..!"

Unsere Schule hat ihr Jubiläum zu 125 Jahre Berufsbildende Schule Wirtschaft angemessen gefeiert. Einerseits mit einem Schulfest am 11.11.2016 und andererseits nochmal mit einer akademischen Feier samt Ehrengäste, musikalischen Beiträgen etc.

Den Artikel des Nibelungen Kuriers und weitere Fotos können Sie hier sehen, klicken Sie auf das Bild...



Und auch die Wormser Zeitung berichtet über unser Jubiläum: Lesen Sie hier den Artikel vom 19.11.16
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