Lernlager eröffnet

Nach zweijähriger Planungs- und Entwicklungszeit konnten wir am 24.01.19 unser Lernlager eröffnen.

Das neue Lernlager hilft uns, unserem eigentlichen Auftrag nachzukommen, nämlich berufliche Handlungskompetenz in ihren Dimensionen Fach-, Personal- und Sozialkompetenz zu fördern. Damit durchbrechen wir, wie man auch im Bild unten sehen kann, die klassische und häufig geäußerte Fehlannahme "Die Schule macht die Theorie und die Betriebe kümmern sich um die Praxis".

Begrüßen konnte unser Schulleiter Frank Puschhof in seiner Eröffnung neben dem Stadtbeigeordneten und Vorsitzenden des Schulträgerausschusses, Herrn Herder, und der Bereichsleiterin für Bildung und Sport, Frau Müller, auch Mitglieder des Freundes- und Fördervereins der Schule sowie Vertreter von Unternehmen. Die Wormser Zeitung berichtete bereits.

Das Lernlager wird nicht nur unseren angehenden Fachlageristen und Fachkräften für Lagerlogistik beim Aufbau beruflicher Handlungskompetenz helfen, sondern bspw. auch angehende Kaufleute im Einzelhandel oder etwa die Berufsfachschülerinnen und -schüler können sich in allen Klassenstufen etwa mit den Geheimnissen einer Inventur vertraut machen. Darüber hinaus können Prozesse wie z.B. Warenein- und -ausgang oder Ladungssicherung im geschützten Raum abgebildet und geübt werden. Vor allem bei letzterem unterstützt uns neben den angeschafften LASI-QUICK-Modell der unter Logistikern bekannte Königsberger Reibklotz, benannt nach dem bayerischen Ort Königsberg, in dem der Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. seinen Sitz hat.

Wir danken unseren Unterstützern, etwa dem Förderverein, den Unterstützern seitens der Stadtverwaltung sowie den vielen Wormser Unternehmen und Betrieben. Auch und vor allem danken wir den Schülern der FL 17, deren Anpacken den eigentlichen Aufbau voran gebracht hat und dem Lehrerteam um Teamsprecherin Karoline Imschweiler, die das Projekt in hervorragender Art und Weise koordinierte und tatkräftig vorantrieb.

Die BBS Wirtschaft feiert Weihnachtsgottesdienst

Dem wehrlos Kleinen eine Chance geben,
das Unscheinbare leuchten lassen,
dem Machtlosen Stärke ansehen,
das Niedrige hoch achten
und an die Veränderung glauben -
das ist Weihnachten,
damals und heute.

Mit diesem Gedicht von Ulrich Schaffer schloss Schulleiter Frank Puschhof den diesjährigen Weihnachtsgottesdienst, der mittlerweile traditionell das Kalenderjahr an unserer Schule beendet. Unter Mitwirkung von Schülern, Lehrern, Ehemaligen und sogar Angehörigen führten unsere Kolleginnen Frau Drach und Frau Pascalis die Schulgemeinschaft durch den Gottesdienst. Frau Pascalis stellte in ihrer Predigt klar, dass mit Jesu Geburt nicht alle Probleme behoben waren, im Gegenteil: ein Blick in die Nahostregion und andere Bereiche der Welt zeigt, dass die Probleme heute denen von vor 2.000 Jahren sehr ähnlich sind. Worauf wir uns aber verlassen dürfen ist, dass Gott bei uns steht, um durch Probleme hindurchgehen zu können. Wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest.

BF I beschenkt Kinder in Not

(verfasst von unserer Kollegin Barbara Bergemann-Gorski)

Unter dem Motto „Weihnachten für Kinder in Not“ hat das BF I-Team eine Aktion ins Leben gerufen, die auch Kindern aus ärmeren Verhältnissen leuchtende Augen am Weihnachtsabend bescheren soll. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen BF I 18 A, B und C wurden Schuhkartons in Geschenkekartons verwandelt, mit liebevollen und bewusst ausgewählten Kleinigkeiten gefüllt, weihnachtlich verpackt und an eine der Sammelstationen der Stiftung Kinderzukunft gebracht. Diese Stiftung wurde mit großem Bedacht ausgewählt, da wir sicher sein wollten, dass unsere Geschenke auch wirklich da ankommen, wo wir uns es erhoffen, nämlich in den Armen der Kinder. Unter der diesjährigen Schirmherrschaft von Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sammelt die Stiftung jedes Jahr aufs Neue Geschenke für Waisen- und Straßenkinder, kranke Kinder sowie Kinder armer Familien in Heimen, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Elendsvierteln in den Ländern Rumänien, Bosnien, Herzegowina und der Ukraine.

 

Wir Lehrer des BF I-Teams hoffen damit eine Aktion ins Leben gerufen zu haben, die zur Tradition heranwächst und noch viele Jahre an unserer Schule weitergeführt wird. Wir bedanken uns in diesem Jahr ganz herzlich bei unseren Schülerinnen und Schülern, die mit ganzem Herzen bei der Sache waren und gezeigt haben, dass jeder von uns helfen kann.

Schülerin der BBS Wirtschaft ist neue Vorsitzende des Wormser Jugendparlaments

"Für uns Jugendliche gibt es doch sowieso keine Mitspracherechte". Wer dieser Aussage zustimmt, der sollte sich einmal mit Asya Gül unterhalten. Die Schülerin der BBS Wirtschaft ist da nämlich ganz anderer Ansicht. Ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und ihr Wunsch nach einem friedlichen Miteinander aller Menschen bewegt sie seit längerem dazu, sich aktiv zu engagieren: Nun ist sie sogar Vorsitzende des Wormser Jugendparlaments, das ein durchaus gewichtiges Beratungsorgan der Stadt Worms darstellt und die Interessen Jugendlicher auf kommunaler Ebene repräsentiert und vorträgt.

Den entsprechenden Artikel der Wormser Zeitung finden Sie hier.

Das Kollegium sowie die Schülerschaft der BBS Wirtschaft Worms gratulieren Asya zu ihrem Wahlsieg und wünschen ihr alles Gute und viel Erfolg bei der Wahrnehmung ihrer Aufgabe in den nächsten beiden Jahren!

Projekttag Demokratie und Mitbestimmung

Woher kommen soziale Ungleichheiten und wie kann man damit umgehen? Mit derartigen Fragen beschäftigten sich die Schüler dreier Berufsschulklassen (FL 18a; EK 18c; IK 17) im Rahmen des Projekttages Demokratie und Mitbestimmung. Anhand eines Hausmodells erarbeiteten die Referenten mit den Schülern, wie Ungleichheiten in der Gesellschaft entstehen und wie sie verteilt sind. Die sozialen Ungleichheiten in der Gesellschaft wurden anschließend sehr anschaulich anhand einer Snickers-Aufteilung auf die Lerngruppen übertragen.

  

Im weiteren Verlauf erörterten die Schüler in anregenden Spielen und Diskussionen sowie anhand von Modellen, wie man seine Auftiegsschancen erhöhen kann. Demokratische Elemente, wie etwa die Teilnahme an Wahlen oder die Wahrnehmung von Mitwirkungsmöglichkeiten, waren nur zwei von vielen Elementen, die unsere Gesellschaftsordnung bietet. Individuell kann bereits über die Gestaltung des eigenen Alltags auch einiges erreicht werden, wie die Schüler erkannten: